Rollertouren

z.Teil auch mit 50er zu bewältigen

Monheim Baumberg - Heinrichshöle und das Felsenmeer

Wochenendtour auch für 50er Roller geeignet - nur Bundes- und Landstraßen

Das Felsenmeer bei Hemer gilt als etwas einzigartiges in ganz Europa - so wird es in einigen Reiseführern und auch im Internet beschrieben. Also musste ich da mal hin. Es ist ja gar nicht „ so „ weit weg also auch mit einem 50er Roller erreichbar.

Von Monheim Baumberg aus ging es erst einmal rechts auf die B8 in Richtung Köln. In Langenfeld Reusrath dann an der Shell Tankstelle links auf die L294 der wir über Leichlingen und Witzhelden bis nach Hilgen folgen. Hier halten wir uns links und folgen der B51 über Wermelskirchen bis nach Berg. Born. Hier dann rechts über die B237 bis nach Hückeswagen hinein. Im Ort rechts bis nach Wipperfürth und bei Berghof verlassen wir die B237 nach links um dann über Berghof , Kupferberg und Anschlag bis zum Ende der Landstr. fahren. Hier halten wir uns links in Richtung Halver und biegen dort rechts auf die B 229 . Dieser folgen wir nun über Lüdenscheid und dann durchs Versetal bis nach Werdohl. Hier sollte man spätestens als 50er Fahrer einen Blick auf die Tankanzeige werfen , denn für 50er mit Gepäck wird es nun etwas zu tun geben. Das nun folgende Steigestück bis nach Neuenrade hat es in sich. Mein Bali 50 SJ hat es geschafft , so werden andere es auch schaffen. Am Ortsausgang von Küntrup verlassen wir die B229 rechts und fahren nun über kleine Wege , allerdings teilweise schlechtem Straßenzustand bis zum Campingplatz Nr. 5 am Sorpesee.

Der Campingplatz Nr. 5 bei Amecke ist von allen Plätzen am Sorpesee der bessere. Die Platzgebühren sind moderat , die Waschgelegenheiten allerdings nicht auf dem neusten Stand und das Restaurant am See liegt etwas oberhalb vom Campingplatz und ist in 5 Minuten zu Fuß zu erreichen . Die Preise für Getränke und Essen halten sich im Rahmen.

Vom Campingplatz Nr.5 ist das Felsenmeer bei Hemer recht gut erreichbar. Vom Platz aus fahren wir erst nach Amecke hinein um dort rechts nach Langenholthausen zur B 229 zu fahren. In Balve können wir uns , nur wenn man will, die Luisenhütte und die Balver Höhle anschauen. Die B229 bis nach Sanssouci fahren und hinter der Eisenbahnunterführung links die B515 bis nach Eisborn. Wer will kann hier auf der kurzen Strecke bereits drei weitere Höhlen bewundern. In Eisborn fahren wir links auf Hemer zu. Hier kommt dann bereits nach kurzer Fahrzeit der erste Hinweis zum Parkplatz am Felsenmeer. Von hier aus zu Fuß ist die Heinrichshöhle in 10 Minuten zu erreichen. Führungen finden aber erst ab einer Besucherzahl von 4 Personen statt. Warten bis genug Personen zusammen sind oder halt ein zweites Ticket kaufen. In der Höhle gibt es ein Bärenskelett zu besichtigen. Nur wenige Tropfsteine sind in der Höhle zu bewundern. Aber hier darf man auch fotografieren.

Nach der Höhlenbesichtigung wieder bis zum Wald zurück und die andere Hälfte des Felsenmeeres umrundend erreichen wir den Ausgangsparkplatz. Von hier zurück auf die B 515, links und dann nach kurzer Zeit rechts auf Asbeck zu , im Ort rechts um dann bei Oelinghauser Heide rechts nach Kirchlinde zu kommen. In Estinghsn. treffen wir dann wieder auf die B229 . Rechts halten um dann links nach Langscheid zu fahren. Nun wird die Strecke im Sommer recht voll. Räumt die Schnapsglasantriebe nicht an den Straßenrand auch die großen Brummer können es langsam. In Langscheid halten wir uns am See rechts und fahren am Ufer entlang bis zum Campingplatz Nr. 5 zurück. Wenn wir flott genug Unterwegs waren finden wir nun auch noch etwas Zeit für ein Sonnenbad oder noch besser - eine Runde Schwimmen im See.

Die Rückreise am nächsten Tag erfolgt dann kompl. über die B 229 bis nach Langenfeld.

Kartenmaterial MARCO - POLO „ Die Freizeitkarte Rhein / Ruhr Blatt 13 „


Radioteleskop - Effelsberg Bad Münstereifel

Wochenendtour 125er

Von Monheim - Baumberg aus erfolgte die Anfahrt über die A59 Auffahrt 24 und im Leverkusener Kreuz rechts auf die A1 abbiegen und über das Dreieck Erfttal und Kreuz Bliesheim weiter bis Blankenheim Ausfahrt 114 . Hier rechts abbiegen auf die B51 und dann über die B258 um kurz vor der Alten Römerstraße links abzubiegen nach Blankenheim.. Wer will schaut sich die Ahrquellen an oder auch das Karnevalsmuseum. Wir folgen der Ahr abwärts über die B258 um dann bei Müsch links nach Antweiler zu fahren. Weiter geht es in Richtung Schuld und Dümpelfeld. Hier biegen wir wieder links ab und folgen der B257 bis Ahrbrück um hier auf dem Europa - Campingplatz am Wehr unser Zelt aufzuschlagen. Nach getaner Arbeit und einer Stärkung im Campinghaus fahren wir am Platzausgang links auf die Bundesstraße nach Kreuzberg.

An der Kreuzung am Ortseingang von Kreuzberg noch einmal links und über die Bahngleise direkt auf den Parkplatz unterhalb der Ahrbrücke. Von hier hat man einen guten Ausblick auf die Burg in Kreuzberg und man sieht hier auch die gut 350 Mio. Jahre alte Auffaltung im Gestein die der Burg direkt gegenüber liegt. Weiter geht es den Sahrbach aufwärts bis nach Burgsahr und dann zum Radioteleskop das mittlerweile 30 Jahre alt ist und auch heute noch mit das größte freibewegliche Radioteleskop der Erde. Mit 3200 Tonnen schon ein echtes Schwergewicht unter den Teleskopen . Der Reflektordurchmesser misst 100 Meter. Vom Parkplatz aus sind es gut 15 Minuten zu laufen bis man an die Antenne kommt. Wenn man Glück hat kann man sich hier einer Gruppe anschließen und eine Führung mitmachen.

Infos zum Radioteleskop gibt es auch unter http://www.mpifr-bonn.mpg.de/div/effelsberg/

Zurück zum Campingplatz geht es links über Hüring und Lind. Wer immer noch nicht geschafft ist kann dann am Abend zu Fuß nach Altenahr marschieren. Vom Campingplatz bis nach Kreuzberg ( ca. 500 m) gibt es keinen Fußweg - für den Rückweg ist eine Taschenlampe zu empfehlen oder gute Reflektoren an der Kleidung.

Eine Gute Nacht vorausgesetzt ( Langschläfer nehmen sich einen Satz Ohrenstöpsel mit , denn die Bundesstraße ist in diesem Bereich eine richtige Rennstrecke ) geht es nach dem Frühstück ( am Abend vorher im Campinghaus zu bestellen ) ans Abbauen . Bezahlen nicht vergessen . Ganz eilige fahren hier links auf die B257 um dann im Kreuz Meckenheim über die A 61 heimwärts zu fahren. Wir aber nicht , wir fahren durch Altenahr, über Mayschoß und Dernau um uns in Ahrweiler die röm. Villa anzuschauen. In Bad Neuenahr gelangen wir dann auf die B266 um in Kripp mit der Fähre nach Linz überzusetzen. Der B42 in Richtung Königswinter / Bonn folgend kommen wir über die A 59 bis zum Heumarer Dreieck , an Köln und Leverkusen vorbei zum Ausgangspunkt der Tour zurück.

Campingplatz Ahrbrück

Europa Camping Am Wehr ( Bikers Welcome )

Sanitäre Einrichtung bei voller Belegung etwas knapp bemessen.

Die Übernachtungspreise halten sich in Grenzen.

Essen im Campinghaus - Standard

Kartenmaterial : MARCO - POLO „ Die Freizeitkarte Köln/Bonn und Umgebung Blatt 14 und Rhein/Mosel Blatt 18 „


Nettersheim - Eifel

Tagestour ausdehnbar auf ein Wochenende für 125er Roller

Auf den kleinen Ort Nettersheim in der Eifel sind wir vor ein paar Jahren gestoßen als wir einmal die Rotweinwanderwegtour verlegten. „ Nicht schon wieder „ war der Grund. Auch mit dem 125er Roller ist der Ort gut erreichbar. Autobahnabfahrt 113 auf der A1 ein kurzes Stück über die B477 und man kann sich den Römern widmen. In Zingsheim kann man bereits den ersten einer ganzen Reihe von hier vorhandenen röm. Tempelanlagen und Villen besuchen. Nur die Augen auf und den Hinweistafeln folgen.

Die römische Tempelanlage vor Hirschberg bei Nettersheim (Zingsheim)

Die Görresburg - Matronenheiligtum bei Nettersheim

Die restaurierten Kalkbrennöfen in Nettersheim

Die Römische Wasserleitung mit den Brunnenstuben „Grüner Pütz „ im Urfttal

Kartsteinhöhle ( Kakushöhle) bei Weyer

Der Klausbrunnen von Mechernich Kallmuth , ein kleiner Abstecher der sich lohnt.

Das Aquädukt von Vussum

Das kann man alles bei gutem Wetter an einen Wochenende bestaunen. Wenn man sich dann auch einmal im Internet unter http://www.nettersheim.de umschaut findet man neben den entsprechenden Unterkünften auch noch Hinweise über an den Wochenenden stattfindenden Aktivitäten. Mit einer guten Wanderkarte ausgerüstet kann man aber bereits eine ganze Menge entdecken und muss nicht gleich mit einer ganzen Herde unterwegs sein. Es lohnt , eine Wanderung an der Urft zu unternehmen. Vom kleinen Bahnhof aus bis nach Urfttal und zurück. Aber beide Seiten des Weges sollte man nutzen. Wer sich für Höhlen interessiert ist rechts gut aufgehoben , auf der linken Seite des Baches erfährt man alles über die römische Wasserleitung nach Köln.

Das Bleibergwerk „Bergbaumuseum und Besucherbergwerk Grube Günnersdorf „ in Mechernich kann man auf der Heimreise besuchen. Dazu sollte man aber über die B477 fahren und die Kakushöhle und das Aquädukt bei Vussum besuchen. Das Bergbaumuseum liegt mitten im Ort. Hinweisschild Kaserne beachten. Von der B477 ist das Museum keine 100 Meter entfernt aber nicht so gut ausgeschildert. Dichtes Schuhwerk ist gut denn im Berg wird es etwas sandig.

Öffnungszeiten beachten

Di Do So 10.00 - 16.00 Uhr

Mi Fr       14.00 - 16.00 Uhr

Sa            13.00 - 16.00 Uhr

Mo           geschlossen

Nach dem Museumsbesuch dann wieder links zurück auf die B477 der wir treu bleiben bis Frixheim Anstel . Hier verlassen wir den Kreisverkehr in Richtung Dormagen und halten uns am Kloster Knechtsteden ( auch ein Besuch wert) links , im Ortsteil Straberg rechts und immer geradeaus bis wir die Fähre in Zons nehmen . In Urdenbach halten wir uns noch einmal rechts um nach Baumberg zu kommen und sind wieder zu Hause bzw. fast an unserem Ausgangspunkt der Tour angekommen.

Bei einem Bier Freitag Nachmittag am Kran ausgedacht - und am 09.07.2005 in die Tat umgesetzt. Ich könnte ja mal wieder in die Eifel fahren. Nach Nettersheim , dort gefällt es mir.
Die Anfahrt ging über die Autobahn A1 bis Nettersheim. Ein Stück über die B477 und in Zingsheim geht es dann nach Nettersheim ins Tal hinab. In den Ort hinein und Richtung Wohnmobilhafen halten. Und immer weiter , nach einiger Zeit kommt das Hinweisschild Parkplatz. Ganz Fußfaule können links am Wanderparkplatz bis fast an die Görresburg heranfahren.
Und dann oben auf der Höhe ist das Matronenheiligtum Görresburg angelegt.
Ich dachte das die Götzenanbetung vorbei ist , aber da scheine ich mich wohl ein wenig geirrt zu haben. Den Matronen Waren Geldgeschenke in den Schoß gelegt und der Holunder war geschmückt.
Die Katzensteine bei Satzvey
erhielten ihren Namen von einer untergegangenen kleinen Burg und in deren Nachbarschaft entstandenen kleinen Ansiedlung Katzvey. Ein Stück weiter kommt man dann zur Burg Satzvey.
Hier einen Link zur Burg
und einen über den Ort
Noch eine Rast Unterwegs und dann ging es auch mit einigen kleineren Unterbrechungen zurück nach Hause. Klar - ich habe auch noch eine Pause in Rath am Automuseum gemacht , eine Tankstelle musste ich auch noch finden denn der Tank packt leider nur Sprit für ca. 250 km. Auf der Fähre nach Zons war ich leider nicht schnell genug um ein paar Bilder von wirklich historischen Fahrzeugen zu machen. Mann kann nun mal nicht alles haben.

Kartenmaterial : MARCO - POLO „ Die Freizeitkarte Köln/Bonn und Umgebung Blatt 14 und Nordeifel/Schwalm-Nette Blatt 12 „

Grüne Reihe Wanderkarte 1:25000 Wanderkarten Nr.5 und Nr.5a des Eifelvereins sind nicht schlecht.


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