z.Teil auch mit 50er zu bewältigen
Gesenkschmiede Hendrichs in Solingen
Tagestour auch für einen 50er Roller geeignet Streckenlänge ca. 75 km| Es war an einem Samstag im Frühjahr 2004 als ich etwas planlos durch die nähere Umgebung fuhr. Zuerst ging es einmal durch das Neandertal , vorbei am neuen Motoradtreff Cafe Schräglage . Das Neandertalmuseum habe ich diesmal auch nicht besucht sondern mein Weg führte weiter durch das Tal bis kurz vor Mettmann. Hier geht es dann links ab nach Gruiten. Je nach Lust und Laune kann man sich hier einmal die Beine vertreten und sich den Ort etwas genauer anschauen. Es gibt viel zu sehen und auch zu fotografieren. Von hier ist es auch nicht mehr allzuweit bis nach Solingen Gräfrath. Den Roller habe ich in der Nähe der Kirche stehen lassen und bin zu Fuß durch den Ortsteil. Im Sommer laden die Straßenkaffees zum verweilen ein . Und vergesst bloß nicht euren Fotoapparat. Das Klingenmuseum sollte man einmal besuchen. |
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Ich bin nicht hinein ins Klingenmuseum sondern weiter in Richtung Klinikum und habe mir einmal mehr den Botanischen Garten in Solingen angeschaut. Er ist nett gemacht und die aufgestellten Plastiken die im Park stehen können z. Teil auch käuflich erworben werden. |
| Vom Botanischen Garten ging es dann zur Gesenkschmiede Hendrichs an der Merscheider Str. Ich hatte das Glück im Museum mit einem ehemaligen Mitarbeiter zu sprechen und er zeigte und erklärte mir so einiges über die Herstellung von Scheren. Nur mit dem Fotografieren ist das so eine Sache. Ihr müsst Euch die Erlaubnis direkt beim Eintritt besorgen. Das heißt man muss erklären das man die Bilder nicht kommerziell verwendet. |
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Über ruhige Seitenstraßen in Solingen kommt man an der Hasenmühle vorbei nach Leichlingen hinein. Am Ortsausgang im Kreisverkehr sofort rechts raus und an Kals Tankstelle links auf Opladen zu. und von hier dann nach Leverkusen Rheindorf und zum Hafen von Hitdorf und dann ab nach Hause. Wer sich für diese Tour interessiert und den Motorrad Tourenplaner 2003 / 2004 besitzt kann die Tourendaten per eMail bei mir anfordern. Zum Schluss noch ein paar Links zu dieser Tour. eine Fotoreportage von ©2001 Rosa Meyer und Michael Tettinger |
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Es fing an mit einem Fernsehbericht im WDR 3 , er war gut gemacht und mein
Interesse war geweckt. Also ging es an den Rechner um weitere Infos zu bekommen und
ich wurde fündig im Netz. Und das Ganze endete mit einem Besuch der Zeche Eimerweise.
Eins vorweg - wer sich für diese Tour interessiert sollte sich , bevor es los geht, dieses kleine Büchlein besorgen ( ISBN 3-00-002799-8 ). Hierin wird etwas ausführlicher beschrieben wie der Bergbau in Grauen Vorzeiten durchgeführt wurde. Die Anfahrt zur Zeche Nachtigall erfolgte über die A46 bis zum Autobahnkreuz Wuppertal Nord und von dort über die A43 bis nach Witten Herbede (21). Kurz nach der Autobahnabfahrt kommen bereits die ersten Hinweisschilder zum Muttental. Aber irgendwie habe ich gepennt und ein Schild übersehen - also das Ganze zurück und noch einmal . |
| Und siehe da beim zweiten Anlauf hat es dann funktioniert. Die Straßen wurden immer schmaler , der Straßenbelag wurde auch nicht besser und dann kam ich an einem Wanderparkplatz vorbei der recht einladend aussah. Hier habe ich den Roller abgestellt und bin ein paar Schritte zu Fuß den Spuren des Kohlebergbaus gefolgt. Die kleine Wanderung war recht informativ, besonders durch die angebrachten Hinweistafeln . Hier könnte man eigentlich einen ganzen Tag zubringen um sich alles genau anzuschauen - aber ich möchte unbedingt noch zur Zeche Nachtigall , denn dafür bin ich ja hierhin gefahren. |
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Die Wege wurden noch schmaler - hier kommt mir bestimmt kein Auto entgegen - und war überrascht als mir ein Reisebus entgegen kam. Der Bus auf der Straße und ich mit dem Roller im Gebüsch so kamen wir beide weiter. Kurz darauf stehe ich vor dem Zechengelände. Noch brauchte ich keinen Obolus zu entrichten um mir das Gelände , das Museum und anschließend die Ziegelei mit den Brennöfen anzuschauen. Lediglich für den Besucherstollen waren zu dem Zeitpunkt 3,50 DM zu zahlen. Aber die Zeiten haben sich nun geändert und jetzt muss man bereits Zahlen um überhaupt auf das Gelände zu kommen. |
In Gennebeck dann links nach Sprockhövel um dort auf die B51 zu kommen die dann über Wermelskirchen, Hilgen und Leichlingen zum alten Kran nach Hitdorf führt. Eine Tour die viel Zeit erfordert , nicht der Streckenlänge wegen , es sind nur 155 km , sondern man braucht die Zeit zum Schauen.
Ich war im September 2004 noch einmal mit dem Roller dort. Es hat sich viel geändert
in der Zwischenzeit. Es ist eine ganze Menge an technischen Informationen und
Ausstellungsgegenständen hinzu gekommen. Das Museum wächst. Der Nachbau eines
Treidelschiffes ist hinzugekommen , Werkbahnfahrzeuge werden auch immer mehr
und sogar einen Besucherbahnhof gibt es. Von dort kann man mit einer Werkbahn bis aufs Museumgelände
fahren.
Und noch etwas hat sich geändert - der Eintrittspreis . Es ist nur geringfügig teurer geworden
2,40 Euro pro Person und dann noch einmal 1,00 Euro für den Besuch des Stollens. Aber was soll´s
, der Besuch hat wieder spaß gemacht.
Kluterthöhle Ennepetal
Tagestour 125 er Roller
Wir haben bestes Rollerwetter - also nutzen wir es aus. Es war im September 2002 als ich mich zu dieser Tour entschloss. Um es direkt vorweg zu sagen , es war ein Reinfall. Aber der Reihe nach.
Nach einem ordentlichen Frühstück und Proviant für den Tag ging es am frühen Morgen los. Über die A46 bis zum Autobahnkreuz Nord und dann über Nebenstraßen zur Kluterthöhle. Klar habe ich die auch gefunden aber ich war leider 10 Minuten zu spät und die Gruppe war bereits unterwegs und die nächste Führung sollte eine ¾ Stunde später stattfinden. Warten ? Kein geöffnetes Kaffee in der Nähe und nix zum Kucken. Ein paar Bilder - ach was solls, fahr doch einfach weiter . Habe ich auch gemacht.
Es ging erst einmal in Richtung Breckerfeld , eine ehemalige Hansestadt , und es ging weiter . Glörtalsperre , das hört sich gut an , aber ich habe die Zufahrt verpasst und fahre weiter , nun etwas planlos , und komme nach einer weile an der Bevertalsperre vorbei. Also bin ich hoch zur Staumauer Wasser kucken und dann zurück nach Hückeswagen. Das Museum könnte man sich zumindest einmal anschauen wenn ich schon hier bin. So fahre ich in die Altstadt hinein und gelange auch zum Museum. Ihr ratet schon richtig - wenn ich Unterwegs bin gibt es nur zwei Möglichkeiten, es funktioniert oder eben halt nicht. Und das NICHT hat an diesem Tag überwogen.
Einen Kaffee habe ich dennoch nicht bekommen so bin ich dann leicht gefrustet über die B237 in Richtung Wermelskirchen und dann nach Hause. Hier gab es dann endlich einen Kaffee.
Über die Kilometer kann ich nichts mehr sagen , da ich mir nicht gemerkt hatte wo ich zwischen Ennepetal , Breckerfeld , Glörtal- und Bevertalsperre überal rumgekommen bin.
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