Pfingsten 2003 in Trendelburg

6. Juni - 9. Juni 2003


Wir wollten mal wieder ein langes Wochenende in Trendelburg verbringen aber es lief nicht so wie wir uns das vorher ausgedacht hatten. Ich muss aber auf jeden Fall nach Trendelburg - warum ? Hier seht ihr den Grund. Wiese mähen war nötig.

Es ist Freitag und ich fahre mit dem Pantheon nach Trendelburg - Wiese mähen. Autobahnfahren , hasse ich wie die Pest , so fahre ich quer durchs Sauerland . In Werdol stehe ich eine geschlagene Viertelstunde an einer Baustellenampel . Nichts geht - auch nicht mit dran vorbei mogeln. Warten war angesagt. Toll , Sonne pur und der Schweiß ..... Aber es ging weiter . In Langenholthausen rechts ab zur Sorpetalsperre . Es ist noch Mittag und die Bäckerei ? - Eben Mittag. In Berge , einem kleinen Ort kurz vor Meschede kommt einer auf einem Roller hinter mir her und gestikuliert . Habe ich etwa etwas verloren ? Also halte ich an einer kleinen Kapelle an . „ Ist das ein 400-er „ ? ist die Frage - ich verneine und werde eben mit einer Lebensgeschichte eines Rollerfahrers beglückt.

Anschließend ging es dann weiter über Brilon und Warburg zum Campingplatz in Trendelburg. Die kleine Pause an der Kapelle tat meinem Hintern recht gut. Wie schon geschrieben , kaum am Ziel angekommen ist man auch wieder an der Arbeit. Mähen war nicht - und mangels Sichel musste ich den Kantentrimmer nehmen. Mühselig ist gar kein Ausdruck , aber ich hatte es irgendwann geschafft und mir ein halbes Hähnchen und ein Bier verdient.

Samstag machten wir dann eine kleinere Rollertour in die Umgebung. Weseraufwärts nach Hann. Münden. Das Wetter spielte mit. aber warm war es in den Kombis aber schließlich hat man kein gegerbtes Leder von Hause aus.

Eine 3-Flüsse Tour wurde daraus. Weser, Werra und Fulda - und das alles an einem Tag. Das Wetter lockt , wir sitzen in Hann Münden und aus einem Eiskaffee werden dann zwei. Hier hat man nichts von den neuen Ladenschlusszeiten gehört, hier bleibt alles wie gehabt. 13.00 Uhr und die Bürgersteige werden weggeräumt. Tanken müssen wir und dann geht es auch wieder weiter über Fuldatal und Holzhausen zum Udenhauser Stock wo wir noch ein wenig Sonne tanken konnten.

Die Theaterkarten hatten wir bereits nach dem Frühstück telefonisch reserviert , also ging es Abends zum Rollwagen auf die Sababurg.

Die minimalistische Bühnenausstattung im Verlies der Sababurg . Eine gelungene Vorstellung , eine gelungene Rollertour und der Tag war in Ordnung. Abends noch ein wenig plaudern - nicht nur über Roller - sondern auch über Andere - und vor allem über Leute die nicht dabei waren. ;-))


Es ist Pfingstsonntag und die Sonne steht am Himmel. Unwetterwarnungen sind für heute Nachmittag vorhergesagt , aber da wollen wir ja wieder in Trendelburg auf dem Campingplatz sein. So machen wir uns nach dem Frühstück auf den Weg. Nach Uslar soll die kleine Tour gehen. Vom Campingplatz sind das knappe 36 km aber wir wollen ein wenig durch das Dreiländereck NRW - Hessen - Niedersachsen. Zuerst geht es in Richtung Brakel um dann später über Drenke und Amelunxen nach Beverungen zu fahren wo wir dann noch einen Teil der Teilnehmer des 5. Weserberglandtreffens beim Tanken sehen.

Wir halten nicht an und fahren weiter . Da in Beverungen die Weserbrücke saniert wird müssen wir den kleinen Umweg über Würgassen machen um dann in Lauenförde auf die B241 zu kommen. Bei Winnefeld fahren wir dann über eine schmale Forststraße nach Neuhaus um von dort über Schönhagen nach Uslar zu fahren.

In Uslar angekommen sehen ausgewachsene Kerle erst mal ne Brauerei. Warum auch nicht. An Pfingstsonntag ist eh dicht , so kommen wir auch nicht in Versuchung,

Es sollte eigentlich in den Schmetterlingspark gehen - nur bei knapp 28 Grad C und gut 80 % rel. Luftfeuchtigkeit in den Räumen - und wir in „Gutem Rollerdress „ ...... Hier gibt es einen link zum Schmetterlingspark und auch einen zur Stadt Uslar. So marschieren wir einmal durch Uslar durch ( eigentlich nur den historischen Teil ) und machen uns dann auf den Weg nach Lippoldsberg um an der Fähre eine ausgiebige Mittagspause einzulegen. He - schau mal zum Himmel - und dann wurden wir recht schnell. Ab nach Trendelburg . Wir haben kein PIPI inner Hose wie einige andere Leute später , wir kommen trocken am Wohnwagen an. Es war wirklich heftig das , was da runter kam , aber auch das lies nach einer Zeit nach und man konnte noch mal ein wenig an die frische Luft.

In der großen Regenpause wurde schon mal der Koffer für die Heimfahrt gepackt und auch ein paar Eier gekocht - aber die gab es dann später zu Hause und nicht Unterwegs


Montag ist es und wir müssen Heute auf jeden Fall nach Hause denn wir haben noch keinen Jahresurlaub. Das übliche Campinggerödele fängt an , Abwasser entsorgen , Müll muss weg , die Sachen auf den Roller verpacken und und und.
Dann geht es auch irgendwann mal los - tanken - und gut das es diese elektronischen Trommelstöcke gibt - mein Manfred hat vergessen den Kühlschrank vom Netz zu nehmen. Ich hoffe ich habe nichts vergessen , und wenn dann kostet es etwas.

Das ist keine Kirche - das ist der Wasserturm in Hohenwepel. Das Wetter spielte mit, sonnig aber jede Menge Wind. In Westheim gab es noch einen kleinen Halt an der Brauerei und dann ging es in einem rutsch bis kurz vor Arnsberg wo wir noch einmal eine , diesmal ausgedehnte Pause einlegten. Bandnudeln mit Steinpilzen gab es und danach ging es bis Menden wo Manfred und ich dann getrennte Wege gingen.
Erlebnis pur war dann angesagt, die Straßenmeistereien haben in Richtung Hagen alle Bundesstraßenhinweisschilder übermalt und so landet man Automatisch auf die BAB 46 - Schitt. Irgendwann gab es dann auch wieder eine B7 und in Wuppertal auch eine B51 die über Wermelskirchen führt. Endlich zu Hause angekommen waren es immerhin knapp 900 km für ein Pfingstwochenende und das mit einem Rollerneuling im Schlepp schon recht Ordentlich.

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