Einmal in die Aggertalhöhle bei Ründeroth

 
Oder die Fledermaushöhle

aber zuerst einmal dort hinkommen

Super - denn ich habe wieder einmal einen schönen Tag für eine kleine Rollertour erwischt. Kein Regen, kein Hagel, weder Blitz noch Donner und auch keinen Sturm , noch sonstige Wetterunbilden zeigten sich , also ein Tag zum Genießen. Ich fahre nach langer Zeit mal wieder zur Aggertalhöhle bei Ründeroth. Eigentlich wollte ich mir ja das Freilichtmuseum bei Lindlar anschauen aber so rechte Lust hatte ich nicht dazu. Laufen war nicht so mein Ding an diesem Tag.

Losgefahren bin ich in Monheim am Rhein und bin von hier aus nach Witzhelden. Weiter folgten dann die Ortschaften Hilgen , ein wenig Serpentinen fahren und Dabringhausen. Von hier ging es nach Dhünn und anschließend durch Kürten hindurch in Richtung Olpe (das "Kleine") um dann in Unterbersten beim Landhaus Fuchs festzustellen -" ist ja noch dicht ". Weiter dann nach Lindlar / Linde um dann in Lindlar mal wieder richtig Stadtverkehr zu genießen . Wie kann man in so einer kleinen Stadt den Verkehr so aufstauen ? In Bickenbach wurde es dann ein wenig komplizierter , aber von hier bis zur Fledermaushöhle war es ja nun nicht mehr weit.

Die Sonne brauchte eine kleine Weile bis sie zum vorschein kam. Hier im "Bergischen Land " kam gerade der Frühnebel hoch und das Land war irgendwie verzaubert. Aber dabei sollte man doch auf die Straße achten ganz besonders auf des Landmanns Dreck.
Ich war recht flott Unterwegs - keine Hektik - aber auch noch kein Sonntagsausflugsverkehr. Das fängt ja auch erst nach dem Frühstück an. Ich war also zeitig angekommen und somit auch wohl erst einmal der einzige Besucher. Wann geht es denn los ? Was erst um 11.30 Uhr. ????? Bleib ich - fahr ich - geh ich erst einmal ne Runde spazieren ? Ich geh zu meinem Roller und studiere erst einmal die Karte.
Wollen sie jetzt in die Höhle - kam ein rufen vom Kassenhaus aus - und ich wollte. Eine Einzelführung wurde daraus mit dem Angebot mir die gesamte Höhle anzuschauen. Ich lehne dankend ab , ich sah eh nach der "Kleinen Runde" bereits aus als hätte ich meinen Roller im Straßengraben geparkt. Die Hose voll Modder die Jacke sah aus ;-)) und ich möchte ja irgendwann einmal etwas essen gehen.

Ich könnte jetzt alle meine gesammelten Erkenntnisse über Höhlen usw. ausgießen, aber das lass ich lieber sein denn ich könnte damit böse auf die Nase fallen. Ich habe eine Menge an Neuem gehört , ich wusste bereits einiges, aber das ist erst der Anfang. So ist das eben - je mehr man lernt um so weniger weis man etwas. Aber als Einstiegsdroge kommt hier erst einmal die Web-Adresse von der Homepage Aggertalhöhle

Kühl war es in der Höhle so etwa 6 bis 8 Grad C und da tat dann ein Pott Kaffee gut. Von hier machte ich mich auf fast direktem Weg wieder nach Hause. So ging es erst einmal zurück bis fast nach Bickenbach, aber ich folgte der L307 und kam dabei über so Weltbekannte Orte wie Wallefeld, Hülsenbusch, Hütte und Himmerkusen nach Marienheide. Von hier ging es dann über Obergogarten nach Wipperfürth / Ohl und weiter über die B237 nach Rönsahl und Kierspe. Hier bin ich dann auf die K3 abgebogen und über Anschlag und Egen zur Staumauer an der Bevertalsperre. !!! Kaffee ??? nein !!! An der Bevertalsperre wollte ich einen Zwischenstopp einlegen , aber wie das nun mal an solchen Tagen ist , ihr glaubt es nicht - ich war nicht allein Unterwegs. Der Parkplatz am Staudamm voll , das Gleiche bei der zornigen Ameise. Die Gaststätten an den Campingplätzen waren voll. Zu allem überdruss war dann die Ortsdurchfahrt in Hückeswagen gesperrt. So ging es über die B483 bis nach Radevormwald hoch und es gab ein " wirklich opulentes Essen " bei MC-Donald in Radevormwald. Der Hunger triebīs rein. Über Lennep , Wermelskirchen , Hilgen und Witzhelden ging es dann zurück nach Hause.

Zu Hause angekommen sind auf dem Tacho weitere 190 km zu den bereits vorhandenen 25000 km hinzugekommen. Ach ja - auch meinen Roller hat es nun erwischt - der Tageskilometerzähler lässt sich nicht mehr von Hand zurückstellen. Aber braucht man den ?
Viel Spaß beim Nachfahren der Tour.


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